Auf gut beschilderten Wegen unterwegs.

Bei uns finden Sie rechts und links der Queich zehn gut beschilderte, thematisch angelegte Wanderwege. Die Strecken sind meist als Rundtouren ausgewiesen, auf denen sich Ihnen die Natur- und Kulturschönheiten auf unterschiedlicher Streckenlänge erschließen.

Die Rheinebene weist in der Regel keine großen Höhenunterschiede auf, so dass die Wege für alle gut zu bewältigen sind. Lediglich nach Westen findet sich mit dem Hoch- und Niederufer des Rheins eine größere Geländestufe, bei der schon mal mehr als 10 Meter überwunden werden müssen.

TIPP:

Weitere Informationen zu den Touren mit An- und Abfahrt, Parkmöglichkeiten, Stationen und Einkehrmöglichkeiten haben wir Ihnen übersichtlich in einer Liste zusammengestellt.    

Für einen gelungenen Ausflug:

Damit das Wandern eine Lust und keine Last ist und somit ein unbeschwertes Erlebnis bleibt, bitten wir Sie bei Ihrer Planung nachfolgende Hinweise zu beachten:

Bitte achten Sie darauf, den Wald bei Wind und Sturm wegen der Astbruchgefahr zu verlassen oder erst gar nicht zu betreten.

Die kleinen Gewässer, auf die man immer wieder trifft, bieten eine gute Kinderstube für kleine Plagegeister – von daher immer auf Insektenschutz gegen Schnaken und Zecken achten!

In der Zeit zwischen Oktober und März unternimmt der Forst pflegerische Maßnahmen. Die Arbeiten mit schwerem Gerät können dazu führen, dass die Wege, vor allem bei feuchter Witterung, in schlechtem Zustand sind. Das ist leider unvermeidlich. Bitte meiden Sie die betroffenen Wege in dieser Zeit.

Die Passierbarkeit der Wege ist nach längeren Regenperioden oder auch an und nach den Wässertagen entlang der Queichwiesen Anfang Mai und Mitte Juli erschwert, da die Wege häufig schlammig und wenn, nur mit hoch schließendem festen Schuhwerk zu begehen sind

Kinder- und kinderwagengeeignete Spaziergänge:

Wegelogo Rundweg Kleiner Bellheimer
Wegelogo Rundweg Kleiner Bellheimer © VG Bellheim


Rundweg "Kleiner Bellheimer"
Länge und Höhenmeter: ↔ 2,2 km  ▲▼2

Vom Startpunkt am Schützenhaus verläuft dieser Weg fast ohne Steigung erst nördlich in den Wald, um dann an der dritten Kreuzung rechts nach Osten abzubiegen. Man folgt dem Weg bis sich der Wald lichtet und den Blick in das Gebiet "In der Fellach" frei gibt. Ab da geht es ein kleines Stück südlich, um nach der zweiten Kreuzung oberhalb der Bebauung wieder nach Westen abzubiegen. Nach etwa 600 m passiert man rechts das Gelände des Schäferhundevereins (Rastplatz mit Bänken). Nur noch ein kleines Stück und man trifft wieder auf die Kreuzung, von der man wieder nach rechts zurück zum Startpunkt abbiegt.

Der Spaziergang auf ebenen Wegen lädt Menschen aller Altersstufen ein, vor allem an warmen Sommerabenden Ruhe und Erholung zu tanken. Das Schützenhaus mit Biergarten bietet Gelegenheit zur Einkehr. In direkter Nachbarschaft findet sich ein großzügiger Spielplatz mit Wasserspielgeräten.

Hier geht es zur detaillierten Streckenbeschreibung des Rundwegs "Kleiner Bellheimer".

eine Station am Ottersheimer Walderlebnispfad
eine Station am Ottersheimer Walderlebnispfad © VG Bellheim

Ottersheimer Walderlebnispfad
Länge und Höhenmeter: <=> 3 km  ▲1 ▼4

Man schützt, was man kennt und versteht - so ist die Zielsetzung des Naturschutzvereins Südpfalz, der diesen Weg ab der Oldtimerscheune Ottersheim unterhält. Der Walderlebnispfad richtet sich vor allem an Familien mit Kindern. Dreizehn interaktive Stationen vermitteln die Zusammenhänge des komplexen Lebensraums "Wald". Fragen, wie z.B. "Wer bucht ein Zimmer im Insektenhotel?'" und "Welche Bäume wachsen bei uns?" werden auf spannende Weise beantwortet. Der Walderlebnispfad wurde 2020 als Projekt "UN-Dekade Biologische Vielfalt" ausgezeichnet und in diesem Zuge komplett überarbeitet und erneuert.
Hier geht es zur detaillierten Streckenbeschreibung des Walderlebnispfades Ottersheim.

Zusätzlich kann man einen Forscherrucksack mit Lupe, Bestimmungsbuch und Fernglas leihen (Kontakt: Christiane Hilsendegen, Tel. 06348 - 5362).
Kostenloses Parken ist am Ende der Waldstraße möglich.

Wegelogo Queichwiesen-Schleife
Wegelogo Queichwiesen-Schleife © VG Bellheim


Queichwiesen-Schleife
Länge und Höhenmeter: <=> 5 km  ▲▼4

Die "Queichwiesen-Scheife" eignet sich durch Länge, Beschaffenheit und viele interessante Wegpunkte besonders für Familien mit Kindern. Sie dient aber auch als Einstieg in den längeren "Queichwiesen"-Rundwanderweg.

Start und Endpunkt mit kostenfreien Parkplätzen ist das Schützenhaus Bellheim. Die Strecke läuft vorbei am Abenteuerspielplatz, dem Kriegerdenkmal, dem Spiegelbach, der Knittelsheimer Mühle und den Resten der früheren Munitionsbahn aus dem 2. Weltkrieg. Ab hier führt er weiter zum Waldfriedhof Bellheim. Von dort blickt man auf die Holzwiesen mit Storchenhorst, die Teil der Wiesenbewässerung sind. Hier teilt sich der Weg: Nördlich kann man in den "Queichwiesen"-Rundwanderweg einsteigen, südlich führt der Weg weiter auf der "Queichwiesen-Schleife" zurück zum Startpunkt.

Hier geht es zu einer detaillierten Streckenbeschreibung der Queichwiesen-Schleife.

Wandern durch Wald und Flur:

Die Wanderungen führen auf meist ausgebauten Wegen durch abwechslungsreiche Landschaften und vorbei an der Queich, dem Floss-, dem Spiegel- und dem Druslachbach. Das macht sie reizvoll und man kann selbst entscheiden, ob man lieber durch schattiges Grün oder sonnengeflutete Weite wandern möchte.

Wegelogo Bären und Kätzel-Weg
Wegelogo Bären und Kätzel-Weg © VG Bellheim

 

Bären und Kätzel-Weg
Länge und Höhenmeter: <=> 7,1 km  ▲▼8

Der Rundweg startet an der Oldtimerscheune in Ottersheim und verbindet die Bären von „Ottersche“ mit den „Knittsemer“ Kätzel. 

Spektakulär sind die Storchensichtungen während der Wiesenbewässerung im Mai und Juli. Die Anrainerwiesen der Queich werden an ein paar Tagen mit Hilfe von Wehren flach geflutet. Die Störche schätzen die feuchten Wiesen als reich gedeckten Tisch. 
Außerdem finden sich in Knittelsheim viele Storchennester entlang des Brühlgrabens. Einblicke in den Horst erlaubt eine Webcam der Knittelsheimer Storchenfreunde

Hier geht es zur detaillierten Streckenbeschreibung des Bären und Kätzel-Wegs.

Wegelogo des Queichmühlen-Rundwanderwegs
Wegelogo des Queichmühlen-Rundwanderwegs © VG Bellheim


Queichmühlen-Rundwanderweg
Länge und Höhenmeter: <=> 7,6 km  ▲▼ 12

Die Queich, ein Nebenfluss des Rheins, zählte früher über 70 Mühlen. In geänderter Nutzung finden sich davon bis heute alleine sechs in der Verbandsgemeinde Bellheim. Die imposanten Gebäude bieten mit der Zeiskamer und der Knittelsheimer Mühle Orte guter Gastlichkeit. Das Alte Sägewerk der Mittelmühle in Bellheim wird heute als kulturelle Stätte vom Kulturverein Bellheim e.V. betrieben. Obermühle und Fortmühle sind in privater Trägerschaft, wobei letztere als einer der wenigen Betriebe in Deutschland noch Emailleschilder herstellt.

Die Tour mit Start ab der Tourist-Information Bellheim in der Schubertstraße 18 verbindet vier Mühlen (Mittelmühle/ Obermühle/ Knittelsheimer Mühle/ Fortmühle) auf einem Rundwanderweg und macht so das alte Müllererbe erlebbar.

Hier geht es zur detaillierten Streckenbeschreibung des Queichmühlen-Rundwanderwegs.

Wegelogo Großer Bellheimer
Wegelogo Großer Bellheimer © VG Bellheim

Rundweg "Großer Bellheimer"
Länge und Höhenmeter: <=> 7,7 km  ▲▼5

Der Rundwanderweg lehnt sich mit seinem Namen an den Film "Der große Bellheim" (1993) mit Mario Adorf an. Und tatsächlich können Wanderer viel Großartiges auf ihrer Rundtour entdecken. Vom Start am Schützenhaus ("Am Stockweg"/ Bellheim) geht es durch den Bellheimer Wald nach Norden. Die Strecke führt östlich vorbei an den offenen Holzwiesen (Storchenhorst) zur Wüstung Friedrichsbühl (ehem. Jagdschloss). Das nächste Ziel führt die Wanderer zur Zeiskamer Mühle, in der heute ein Hotel mit Restaurant beheimatet ist. Straßenbegleitend geht es zurück nach Süden, vorbei am Waldfriedhof. Hier informiert ein Schild über das Immaterielle Kulturerbe Queichwiesen, auf die man von gut blicken kann. Im Frühling sammeln sich große Gruppen von Störchen, die in den kurzzeitig flach gefluteten Wiesen jagen.

Der Weg führt weiter bis zum Ortseingang Bellheim und biegt dann oberhalb der Bebauung links ab. Immer geradeaus geht es vorbei am Kriegerdenkmal zurück zum Ausgangspunkt.

Hier geht es zu einer detaillierten Streckenbeschreibung des Rundwegs "Großer Bellheimer".

Logo des Friedrichsbühl-Rundwanderweg
Logo des Friedrichsbühl-Rundwanderweg © VG Bellheim

Friedrichsbühl-Rundwanderweg
Länge und Höhenmeter: <=> 8,7 km  ▲▼10

Die Wanderung führt eben durch die offenen Holzwiesen zum ehemaligen Jagdschloss Friedrichsbühl. Kurfürst Friedrich II ließ sich hier 1550 ein Jagdschloss bauen, das durch die Umleitung der Sollach zu einem Wasserschloss wurde. Bereits im 30jährigen Krieg zerstört, finden sich heute nur noch Reste, die nicht begangen werden dürfen. Von der angelegten Aussichtsplattform, so erzählt man sich, erhascht man nicht nur einen Blick auf die Wüstung, sondern auch auf Elewetrische, die sagenumwobenen(Fabelwesen der Pfalz.

Weiter geht es durch den Bellheimer Wald und zurück bis zum Oberwald. Die gute Markierung bringt Sie verlässlich wieder zum Ausgangspunkt.

Hier geht es zu einer detaillierten Streckenbeschreibung des Friedrichsbühl-Wegs.

Wegelogo Queichwiesen Rundwanderweg
Wegelogo Queichwiesen Rundwanderweg © VG Bellheim

Queichwiesen-Rundwanderweg
Länge und Höhenmeter: <=>  9,1 km  ▲▼5

Die Tour beginnt am Waldfriedhof Bellheim und verbindet alle vier Gemeinden, die sich entlang der Queich wie Perlen auf einer Kette reihen. So wird das "Immaterielle Kulturerbe" der Queichwiesen zum QueichErleben Südpfalz.

Die wechselfeuchten Rieselwiesen werden kurzzeitig an den Wässertagen im Mai und Juli mit Hilfe von Wehren und Schließen flach geflutet. Das verbessert die Heuernten. Als größte, noch aktiv genutzte Fläche in Deutschland fand diese extensive Landwirtschaftsform 2018 Eingang in die Bundesdeutsche Liste des Immateriellen Kulturerbes (UNESCO-Konvention).

Die Wiesen sind Schutz für bedrohte Arten und stellen reiche Jagdgrüne für die inzwischen größte Weißstorchpopulation in Rheinland-Pfalz dar. Einen spektakulären Anblick bieten die Tiere, wenn sie in großen Gruppen durch die nassen Wiesen waten.

Hier geht es zu einer detaillierten Streckenbeschreibung des Queichwiesen Rundwanderwegs.

Wegelogo Queichlinien-Schleifen
Wegelogo Queichlinien-Schleifen © VG Bellheim

Queichlinien-Schleifen (ost und west)
Länge und Höhenmeter: <=> 10,7 km  ▲▼20

Diese reizvolle Tour führt mit Startpunkt S-Bahnhof "Am Mühlbuckel" (Bellheim/ kostenlose Parkplätze) in zwei Schleifen (West/ Ost), die man auch einzeln laufen kann, durch die Geschichte Bellheims. Im Österreichischen Erbfolgekrieg (18.Jh.) sicherten die Franzosen mit der Queichlinie zwischen Landau - Germersheim ihre elsässischen und lothringischen Lande. Bis heute finden sich überall Spuren der Linie, die durch ein schnelles Stauen der Queich zum Ziel hatte, die Grenzlinie für schweres Kriegsgerät unpassierbar zu machen.

Auf der östlichen Route führt der Weg abwechslungsreich zum Hochufer des Rheins. Folgt man der westlichen Schleife, kommt man durch die Ortsmitte von Bellheim zur restaurierten Schanze an der Mittelmühle, zu der das "Alte Sägewerk" gehört.

Hier geht es zu einer detaillierten Streckenbeschreibung der beiden Queichlinien-Schleifen.

Logo des Druslach-Bacherlebnisweges
Wanderweg - Druslachweg-Bacherlebnisweg © Südpfalz Tourismus

Druslach-Bacherlebnisweg
Länge und Höhenmeter: <=> 11,6 km  ▲37  ▼24

Die Druslach ist ein Nebengewässer des Fuchsbachs und wird westlich von Zeiskam über ein Wehr, dem sogenannten Buweabloss nach Westen abgeleitet. Von hier läuft der Bach durch Zeiskam, mäandert durch Wiesen und Felder, wechselt vom Hochufer in die Auwälder des Niederufers und mündest in Lingenfeld in den Rhein.

Hier geht es zur detaillierten Streckenbeschreibung des Bacherlebniswegs.

Logo des Zwewwl-Rundwanderwegs
Logo des Zwewwl-Rundwanderwegs © VG Bellheim

Zwewwl-Rundwanderweg
Länge und Höhenmeter: <=> 12,5 km  ▲▼9

Der abwechslungsreiche Weg mit Startpunkt „Zeiskamer Mühle“ führt erst in westlicher Richtung durch den sogenannten „Bärenbusch“, entlang des Flossbachs, auf verwunschenen Wegen durch den Hochstadter Wald, mit einem Schlenker nach Norden und dann östlich ein Stück parallel zur Draisinenbahn. Aus dem Wald öffnet sich der Weg auf freies Feld und leitet zum am Buweabloss mit Rastplatz. Dort beginnt oder endet der Druslachbach-Erlebniswanderweg. Der Weg führt erst nach Zeiskam und dann wieder östlich auf freies Feld. Ein Stück geht es südlich, bevor er links zum Lustadter Wald und entlang des Bienenlehrpfads zum Loschter Handkäsplatz (großes Festgelände rund um den 1. Mai) führt. Von dort geht es nach Süden zur Neumühle. Nachdem man die Queich gequert hat, folgt der Weg westlich entlang des Ufers, erst über freies Feld, dann durch den Wald. Man kommt zum Gelände des Reitvereins Zeiskam. An der L540 folgt man der Straße ein kleines Stück nach Norden. An der Abbiegung zur Zeiskamer Mühle quert man die Straße (Autoverkehr!), um nach wenigen Metern den Startpunkt zu erreichen.

Einkehrmöglichkeiten in der Zeiskamer Mühle (Startpunkt), in Schickes Café (Zeiskam, Im Häg/ Do. und Fr. ganztags, Sa. vormittags) und im Reiterstübchen an Reitverein Zeiskam.

Hofläden: Gemüsebau Braun (Zeiskam, Hauptstr. 82), Schickes Lädel (Zeiskam, Im Häg)

kostenfreie Parkplätze sind am Startpunkt vorhanden.