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Lina Sommer Platz Jockgrim
Foto:Martina Jochem
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Spazierweg in Jockgrim auf den Spuren der Heimatdichterin Lina-Sommer: „Im Draam bin ich schbaziere gange, in Jockgrim uf de Kärchhof naus“, beginnt eines der schönsten Gedichte von Lina Sommer. Im Jahr 2004 wurde von der Lina-Sommer-Grundschule in Jockgrim zu Ehren der Heimatdichterin ein Spaziergang knozipiert. Acht Stationen führen vom Lina-Sommer-Platz in Jockgrim über die Ludwigstraße, Stückelweg, Luitpoldstraße, Ludowicistraße und Schillerstraße zum Friedhof.
leicht
Strecke 1,4 km
Dauer0:30 h
Aufstieg7 hm
Abstieg7 hm
Höchster Punkt115 hm
Tiefster Punkt110 hm
Die letzte Ruhestätte von Lina Sommer befindet sich in dem ehemaligen Zieglerdorf, weil die früh verwitwete, dreifache Mutter in den Jahren 1919 und 1920 bei ihrem Sohn Walter in Jockgrim lebte und danach, bis zu ihrem Tod, regelmäßig zu Besuch in der Gemeinde war. Walter Sommer war der technische Direktor der Ludowici-Werke und wohnte in der Villa Sommer in der Maximilianstraße, dem heutigen Rathaus der Ortsgemeinde.Die Initiative für den Lina-Sommer-Rundweg kam von der Grundschule, die sich seit 2004 Lina-Sommer-Grundschule nennt und kurze Zeit später den Weg initiierte. Das Leben und Werk der Dichterin gehört zum Lehrplan der dritten Klassen, die am Ende der Lerneinheit zusammen den 1,2 Kilometer langen Weg abgehen.Wer bisher nicht die Bekanntschaft von Lina Sommer machen durfte, kann dies auf eigene Faust in gut 45 Minuten nachholen. Am besten gelingt dies mit einem Auszug aus der Broschüre zum Lina-Sommer-Weg, die zwar in Druckform vergriffen, aber auf der Internetseite der Lina-Sommer-Grundschule zugänglich ist.Vorbei an Mauern alter Scheunen.
Autorentipp
Zum Spaziergang kann über die Ortsgemeinde Jockgrim, die Verbandsgemeinde Jockgrim und das Ziegeleimuseum eine Broschüre zu einem Kostenbeitrag von 2,- Euro erworben werden.
Autor
Martina Jochem
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Verbandsgemeinde Jockgrim
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Schwierigkeit
T1leicht
Gesamtschwierigkeit
leicht
Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
115 m
Tiefster Punkt
110 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Wegearten
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Sicherheitshinweise
Der Spaziergang läuft entlang des Ortsverkehrs, daher bitte auf den Verkehr achten .
Wer mit dem Auto anreist, parkt am besten unterhalb der katholischen Kirche St. Dionysius im Hinterstädtel. Von dort aus geht es zuerst zum Lina-Sommer-Platz in der Ludwigstraße, der mit einer Büste der Dichterin geschmückt ist. Im Winter wird der Kopf der Pfälzerin von netten Nachbarn immer wieder mit einem Schal und oft mit einer wärmenden Mütze dekoriert. Nach einem Blick Richtung Naherholungsgebiet Johanneswiesen und bei guter Sicht bis zum Nordschwarzwald geht es weiter Richtung Dorfmitte. Nach einigen Hundert Metern biegt der Weg ab in den schmalen, nur für Radfahrer und Fußgänger erlaubten Stückelweg. Vorbei an Mauern alter Scheunen verläuft der idyllische Abschnitt hinter Gärten, entlang des Hochufers, mit Blick zum „Roten Weg“. Der Stückelweg mündet in die Bahnhofstraße, diese wird nach wenigen Metern verlassen und man biegt rechts in die Luitpoldstraße ein. Wer immer wieder einen Blick auf die Dächer der alten Häuser wirft, sieht die ganze Farbenvielfalt der früher in Jockgrim hergestellten Ludowici-Dachziegeln. Erneut geht es nach links in die Ludowicistraße mit weiteren Ziegelsteinhäusern, dann rechts in die Schillerstraße. An deren Ende steht die Villa Sommer.Weiter durch die Schillerstraße geht es an mehreren Haltepunkten mit Info-Tafeln zur letzten Station. Es ist das Grab der Dichterin auf dem Friedhof, dessen Aussehen sie in ihrem Gedicht „E Draam“ schon vorher beschrieben hat. Über den Stückelweg geht es zurück zum Parkplatz. Empfehlenswert ist jedoch noch ein Bogen vom Friedhof nach unten ins Tiefgestade. Dort führt der „Rote Weg“ vorbei an Wiesen und Feldern an die Spitze des Hinterstädtels. Der kurze Anstieg entlang der alten Stadtmauer mit romantischen Fachwerkhäusern lohnt mehr als einen Blick.
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Jockgrim - Lina-Sommer-Weg
Anfahrt
Mit dem Pkw erreichen Sie Jockgrim über die A65 (Ausfahrt Kandel-Mitte) oder die B9 (Ausfahrt Rheinzabern oder Jockgrim) und fahren in die Ortsmitte.
Mit dem Fahrrad führt eine schöne Strecke über den Rheinradweg/Véloroute Rhin. Eine Ladestation für Elektrofahrräder finden Sie am Parkplatz der Verbandsgemeindeverwaltung.
Parken
Wer mit dem Auto anreist, parkt am besten unterhalb der katholischen Kirche St. Dionysius im Hinterstädtel.
Koordinaten
DD
49.089250, 8.285350
GMS
49°05'21.3"N 8°17'07.3"E
UTM
32U 447822 5437623
w3w
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad
Ausrüstung
Dem Wetter angepasste Kleidung. Keine besondere Ausrüstung notwendig.
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Abgeleitet aus der technischen Schwierigkeit und der Fitnessanforderung.
Strecke
1,4 km
Dauer
0:30 h
Aufstieg
7 hm
Abstieg
7 hm
Höchster Punkt
115 m
Tiefster Punkt
110 m
mit Bahn und Bus erreichbarkulturell / historischVon A nach Bfamilienfreundlich
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Nach einem Orkan im Bienwald am Donnerstag, 16.07.2026 sind einige Teilabschnitte dort verlaufender Wanderwege wegen umgestürzter Bäume aktuell nicht passierbar. Die Aufräumarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende September 2026.
Betroffen sind vor allem folgende Wanderwege:
Schaidter Westwallweg
Bienwaldmühle-Rundweg
Viehstrich-Bienwald-Runde
Rheinauenweg
Römerweg
Neuburger Altrheinrunde
Eine Wanderung auf diesen Wegen ist daher aktuell leider nicht möglich.
Die Radwege im Bienwald sind inzwischen wieder geräumt und befahrbar.
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