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Der Fischerweg

Der Fischerweg bietet Naturliebhabern die einmalige Gelegenheit, die unverfälschte Natur der ursprünglichen Rheinauen per Pedes kennen und lieben zu lernen. Dieser idyllische Wanderweg ist aber nicht nur ein besonderer Genuss fürs Auge, sondern auch für den Gaumen dank der zahlreichen Einkehrmöglichkeiten mit deftiger Pfälzer Küche, feinen Fischgerichten und köstlichen Gemüsespezialitäten.

Startpunkt des Fischerwegs ist die Kriegergedächtniskapelle am Neupotzer Friedhof. Nach dem knapp 100 Meter entfernten Feldkreuz geht es links ab, vorbei an fruchtbaren Feldern und blühenden Gärten immer am Altrhein entlang bis zur ersten Einkehrmöglichkeit, dem Clubhaus am Sportplatz (Montag ist Ruhetag). Weiter dem Fischerweg folgend erreichen Sie schon bald die Neugeborenen-Streuobstwiese. Erleben Sie hier eine ganz besondere Tradition: für jedes Neugeborene aus dem romantischen Fischerörtchen Neupotz wird ein landschaftstypisches Obstbäumchen gepflanzt, das den Namen und das Geburtsdatum des Kindes trägt.

Vorbei an einem historisch bedeutsamen Ort – der Überlieferung nach lag genau hier auf einem schmalen Stück Land zwischen dem Otterbach und dem Altrhein bis Mitte des 16. Jahrhunderts das alte Dorf „Potz“ – erreichen Sie dann den Waldlehrpfad.

Genießen Sie die himmlische Ruhe des Waldes und lassen Sie sich in die geheimnisvolle Welt der unberührten Auenlandschaften entführen! Ganz in der Nähe liegt die Willi Schwab-Schutzhütte, eine der zahlreichen gemütlichen Hütten des Pfälzerwald-Vereins. Das 9 m lange und 7 m breite Bauwerk bietet Wanderern und Erholungssuchenden nicht nur Schutz, sondern eignet sich auch hervorragend als Picknickplatz, um zwischendurch mal eine kleine Verschnaufpause einzulegen.

Am Ende des Waldlehrpfades angekommen erreichen Sie das malerisch gelegene Anglerheim des ASV Neupotz – ein Geheimtipp für Genießer kulinarischer Köstlichkeiten. Von hier aus kehren Sie zum Ausgangspunkt zurück. Auf kurzem Wege eröffnet sich Ihnen nun die Möglichkeit, die Schlemmermeile Neupotz gastronomisch zu erkunden. Besonders der einheimische Zander, der sich in den Gewässern des Rheins äußerst wohlfühlt, kommt seit einigen Jahren wegen seines schmackhaften Fleisches immer häufiger auf den Tisch. Er ist sowohl frittiert als auch gebraten an einer aromatischen Weißburgundersauce ein lukullischer Hochgenuss!

Streckeninfo:

Länge: ca. 11 km
Anspruch: leicht
Dauer: 3 Stunden
Start/Ziel:    Kriegerkapelle am Friedhof (Neupotz)
Parken: Parkmöglichkeiten beim Friedhof, Anglerhaus und Clubhaus


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