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Der Druslach-Bacherlebnisweg

Die Druslach

Der Druslach-Bacherlebnisweg mit seiner typischen Flora und Fauna verbindet in idealer Weise die Lebensräume Wasser und Wald. Der schmale Naturpfad folgt auf dem Uferkamm den Windungen der Druslach durch den urwüchsigen Canyon der Altrheinarme. Die reizvolle Bachlandschaft bietet für Wanderer, Aktivurlauber und Hobbyfotografen zu jeder Jahreszeit einmalige Naturerlebnisse und individuelle Erfahrungsmöglichkeiten. Setzen Sie diesen wunderbaren Rundwanderweg im Herzen der Südpfalz unbedingt auf Ihre Wander-Wunschliste!

Der schmale Naturpfad führt vom Bahnhof Lingenfeld auf dem Hochufer am Altrhein entlang bis zur Mündung der Druslach unterhalb der Eisenbahnbrücke und weiter am Bachufer entlang über die „Tuchbleiche“ und oberhalb des Mühlensees der Lochmühle in Lingenfeld, vorbei an den Anglerteichen in Westheim und an der Lachenmühle in Lustadt zu dem „Bubenablass“ in der Zeiskamer Gemarkung.

Von der großen Informationstafel ausgehend überqueren Sie am Bahnhof Lingenfeld die Bahngleise des beschrankten Bahnübergangs in Richtung Ortsausgang. An dem Holzschild auf der rechten Straßenseite führt eine Treppe zum Altrheinufer hinunter. Folgen Sie dem schmalen Pfad ca. 2 km bis zur Mündung der Druslach in den Altrhein vor der Eisenbahnbrücke. Nach dem Unterqueren der Eisenbahnbrücke stoßen Sie auf den Uferweg an der Druslach, dem Sie ca. 650 m bis zur „Tuchbleiche“ folgen. Über eine Holzbrücke gelangen Sie auf die ehemalige Bleichwiese mit historischen Waschbänken und möbliertem Rastplatz. Vom Wiesengelände gehen Sie links den Hang hinauf, von dem rechts ein schmaler Pfad abbiegt und weiter den Hang hinaufführt. Oben angekommen, wenden Sie sich nach rechts auf den betonierten Fahrweg, der durch Obstwiesen bis zur Kleintierzuchtanlage verläuft. Dort verlassen Sie den Fahrweg und biegen rechts in den schmalen Pfad ein, der sich durch ein Wäldchen oberhalb des Mühlensees windet. Nach ca. 300 m überqueren Sie die Druslach-Einmündung in den Mühlensee über eine Holztreppe. Oberhalb dieser wenden Sie sich nach links und unterqueren nach ca. 120 m die Bundesstraße 9. Der Naturpfad windet sich auf der hohen Uferböschung der Druslach entlang. Nach ca. 500m erreichen Sie die Mariengrotte über einen Hohlweg 50 m links hinunter, ein idealer Ruheplatz ganz nah am Bach.

Weiter geht es oberhalb der Grotte noch ca. 250 m, bis Sie auf drei historische Grenzsteine stoßen. Hier wenden Sie sich nach rechts und biegen an der Wegkreuzung nach links auf den RUNDWANDERWEG 1 ab, der nach 300m auf die Kreisstraße L 538 trifft. Von den Grenzsteinen können Sie auch auf dem idyllischen „Heinz -Dangelmayer - Weg“ in der Nähe des Baches bis zur Kreisstraße durch das Gehölz streifen. Markierung: blauer Farbstreifen auf den Baumstämmen. Nach dem überqueren der Kreisstraße wenden Sie sich nach links und laufen noch ca. 50m an der Straße entlang, bevor Sie rechts in den breiten Waldweg einbiegen. Nach ca. 500m treffen Sie auf eine Wegkreuzung, an der Sie nach links abbiegen, um nach ca. 50 m die malerischen Anglerteiche an der aufgestauten Druslach bei Westheim zu erblicken. Ein schmaler Pfad führt Sie nach rechts an der Seenkette vorbei bis zu einer offenen Schutzhütte, ca. 300m. Laufen Sie noch ca. 80 m weiter und wenden sich an der Holzbrücke ca. 40 m nach rechts bis zu einer Wegbiegung. Auf dem breiten Rundwanderweg 1 geht es dann nach links weiter bis zur Lachenmühle in Lustadt, ca. 1,3 km. Hier sehen Sie wieder idyllische Angelweiher, die von der Druslach gespeist werden. Ab hier führt ein breiter Weg ca. 1km an der Druslach entlang durch Wiesen und Felder. Nach der Kreuzung des Bellheimer Weges im Gewerbegebiet von Lustadt gelangt man wieder in einen kleinen Wald. Über einen Holzsteg, der den Entwässerungsgraben „Sauheidegraben“ überbrückt, wird die Gemarkungsgrenze von Zeiskam erreicht. Der Weg führt südlich der Druslach durch fruchtbares Weide-und Ackerland zum Ortseingang von Zeiskam. Dort verlässt der Wanderweg die Druslach und knickt nach Süden zur L 540 ab. Nach der Einmündung zum Gewerbegebiet „Sauheide“ geht es über die Querungshilfe an der L 540 weiter in Richtung Westen, am Sauheidegraben entlang Nach ca. 300m stößt der Wanderweg wieder auf die Druslach. Das Ziel der Wanderung ist der sog. „Bubenablass“. Dort teilt sich der Fuchsbach in den Hofgraben und in die Druslach.

Streckeninfo:

Länge: ca. 13 km
Start: Bahnhof Lingenfeld, auf dem Hochufer am Altrhein entlang bis zur Mündung der Druslach unterhalb der Eisenbahnbrücke (ca. 2 km)
Ziel: "Bubenablass" in Zeiskam
ÖPNV: Bahnhof Lingenfeld
Einkehrmöglichkeiten: Bahnhofsgaststätte Lingenfeld, „Vogelhütte“ Lingenfeld, "Kiosk Bauer" Draisinenstation Westheim


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